Mehr Laderaumlänge bedeutet im Arbeitsalltag auch mehr Fläche, die dauerhaft belastet wird. Im Citroën Jumpy L3 ab Baujahr 2016 werden nicht nur Werkzeugkisten, Maschinen und Pakete transportiert – die lange Ausführung bietet auch Platz für sperrige Materialien, umfangreiche Fahrzeugeinrichtungen und größere Transportaufgaben.
Der fahrzeugspezifische Aluminium-Riffelblech-Transporterboden schützt den originalen Fahrzeugboden und schafft eine robuste Arbeits- und Ladefläche für den gewerblichen Einsatz. Die Kombination aus stabilem Birkensperrholz und einer widerstandsfähigen Aluminium-Quintettoberfläche ist auf die Anforderungen eines regelmäßig genutzten Kastenwagens ausgelegt.
Passt der Aluminium-Riffelblechboden in meinen Citroën Jumpy L3?
Kurz erklärt: Der Transporterboden ist für den Citroën Jumpy L3H1 ab Baujahr 2016 mit einem Radstand von 3.275 mm L und einer Fahrzeuggesamtlänge von 5.309 mm vorgesehen. Berücksichtigt werden die aufgeführten Kastenwagen mit Doppeltüren oder Heckklappe. Nicht geeignet ist der Boden für Kombifahrzeuge mit Sitzschienen oder Doppelkabinen.
Warum sich ein Riffelblechboden gerade beim langen Jumpy lohnt
Der Citroën Jumpy L3 bietet deutlich mehr nutzbare Fahrzeuglänge als die kürzeren Varianten. Das schafft zusätzlichen Raum für Material, Werkzeug, Transportbehälter oder eine umfangreichere Fahrzeugeinrichtung – vergrößert gleichzeitig aber auch die Bodenfläche, die im täglichen Einsatz beansprucht wird.
Schwere Werkzeugkisten werden abgestellt, Rollcontainer bewegt, Maschinen ein- und ausgeladen und verschmutztes Material direkt auf dem Fahrzeugboden transportiert. Eine robuste Bodenoberfläche ist deshalb gerade bei intensiv genutzten Arbeitsfahrzeugen sinnvoll.
Der Aluminium-Riffelblechboden schafft eine widerstandsfähige Nutzfläche und schützt den darunterliegenden Fahrzeugboden vor direktem Kontakt mit dem Ladegut.
Citroën Jumpy L3H1 eindeutig zuordnen
Vor der Bestellung sollte die Fahrzeugausführung geprüft werden. Für diesen Boden ist die lange L3H1-Version entscheidend.
Passende Fahrzeugkonfigurationen – Citroën Jumpy L3H1
| Bezeichnung |
Heckausführung |
Radstand |
Gesamtlänge |
Fahrzeughöhe |
| L3H1 |
Doppeltüren |
3.275 mm L |
5.309 mm |
1.935 mm |
| L3H1 |
Heckklappe |
3.275 mm L |
5.309 mm |
1.935 mm |
Hinweis: Zur Fahrzeugidentifikation kann zusätzlich der Fahrzeugschein herangezogen werden. Die Fahrzeuglänge befindet sich unter Punkt 18, die Fahrzeughöhe unter Punkt 20 und die für die Zuordnung relevanten Fahrzeugdaten unter Punkt 6.
Lange Ladefläche für Handwerk, Service und Transport
Die L3/L-Ausführung des Jumpy ist besonders interessant, wenn regelmäßig längere oder umfangreichere Ladung transportiert werden muss. Gleichzeitig bietet der zusätzliche Raum mehr Möglichkeiten für Regale, Werkzeugschränke und andere Fahrzeugeinrichtungen.
Typische Einsatzbereiche sind beispielsweise:
-
Handwerks- und Montagefahrzeuge mit umfangreicher Werkzeugausstattung
-
Servicefahrzeuge mit Regalen und Ersatzteillager
-
Liefer- und Kurierfahrzeuge mit häufig wechselnder Beladung
-
Werkstattfahrzeuge mit festen Fahrzeugeinrichtungen
- Transportaufgaben mit längeren oder sperrigen Materialien
Gerade bei solchen Anwendungen wird der Boden nicht nur punktuell, sondern über eine große Fläche regelmäßig beansprucht.
Aufbau aus Birkensperrholz und Aluminium-Quintettblech
Der Transporterboden ist wahlweise in 9 mm oder 12 mm Stärke erhältlich. Als Trägermaterial dient Birkensperrholz, das mit einer widerstandsfähigen Aluminium-Riffelblech-Oberfläche in Quintett-Ausführung kombiniert wird.
Die Aluminiumoberfläche schützt die darunterliegende Trägerplatte zusätzlich vor direktem Kontakt mit Schmutz, Feuchtigkeit und Ladegut. Gleichzeitig entsteht eine robuste Oberfläche für den täglichen Einsatz im Nutzfahrzeug.
Die fahrzeugspezifische Kontur wird CNC-gefräst und an den Laderaum des Citroën Jumpy L3 angepasst.
Aluminium-Riffelblech oder klassischer Holzboden?
Welche Bodenoberfläche sinnvoll ist, hängt stark vom Einsatzzweck des Fahrzeugs ab. Bei einem intensiv genutzten Arbeitsfahrzeug kann die Aluminiumoberfläche vor allem dort Vorteile bieten, wo regelmäßig schwere, verschmutzte oder feuchte Gegenstände transportiert werden.
Vergleich: Holzboden und Aluminium-Riffelblechboden
| Eigenschaft |
Klassischer Holzboden |
Aluminium-Riffelblechboden |
| Oberfläche |
Holz bzw. beschichtete Holzoberfläche |
Aluminium-Quintettblech |
| Struktur |
Je nach Ausführung glatt oder strukturiert |
Markante Quintettstruktur |
| Kontakt mit Ladegut |
Ladegut liegt direkt auf der Holzoberfläche |
Aluminium bildet die obere Nutzfläche |
| Einsatzschwerpunkt |
Allgemeiner Laderaumausbau |
Intensiv genutzte Arbeits- und Transportfahrzeuge |
| Optik |
Klassischer Transporterboden |
Technisch geprägte Aluminiumoberfläche |
9 mm oder 12 mm – welche Bodenstärke passt?
Der Aluminium-Riffelblechboden ist in zwei Ausführungen erhältlich. Welche Variante gewählt wird, hängt unter anderem vom geplanten Fahrzeugausbau ab.
Verfügbare Bodenvarianten für den Citroën Jumpy L3
| Variante |
Aluminium-Riffelblech |
Optionale Airlineschienen |
| 9 mm |
Ja |
Ja |
| 12 mm |
Ja |
Nein |
Wer den Boden mit eingefrästen Airlineschienen bestellen möchte, benötigt daher die 9-mm-Ausführung.
Optional mit eingefrästen Airlineschienen
Für eine flexible Ladungssicherung kann die 9-mm-Variante optional mit eingefrästen Airlineschienen ausgestattet werden.
Die Airlineschienen werden quer zur Fahrtrichtung in den Boden eingefräst und verklebt. Dadurch entstehen zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten für geeignetes Airline-Zubehör wie Zurrgurte oder Fittings.
Gerade beim langen Jumpy L3 kann ein variables Befestigungssystem interessant sein, wenn unterschiedlich große Ladung oder wechselnde Transportgüter gesichert werden müssen.
Wichtig:
Die Option mit eingefrästen Airlineschienen ist ausschließlich bei der 9-mm-Bodenvariante verfügbar.
Montage des fahrzeugspezifischen Transporterbodens
Die einzelnen Bodensegmente werden passgenau im Fahrzeug positioniert und miteinander verschraubt. So entsteht eine zusammenhängende Bodenfläche, die an die Konturen des Laderaums angepasst ist.
Die im Lieferumfang enthaltenen Zurrmulden werden in die dafür vorgesehenen Aussparungen eingesetzt und an den originalen Zurrpunkten des Fahrzeugs befestigt.
Vor der endgültigen Montage empfiehlt es sich, alle Bodensegmente zunächst im Fahrzeug auszulegen und ihre Position zu kontrollieren.
Technische Eigenschaften des Citroën Jumpy L3 Transporterbodens
Aluminium-Riffelblechboden Citroën Jumpy L3 – Produktdaten
| Merkmal |
Angabe |
| Fahrzeug |
Citroën Jumpy L3H1 |
| Baujahr |
Ab 2016 |
| Trägermaterial |
Birkensperrholz |
| Bodenstärke |
9 mm oder 12 mm |
| Oberfläche |
Aluminium-Riffelblech in Quintett-Ausführung |
| Fertigung |
CNC-gefräst und fahrzeugspezifisch angepasst |
| Airlineschienen |
Optional bei 9-mm-Ausführung |
| Fahrzeugart |
Kastenwagen |
Bitte vor der Bestellung beachten:
Der Transporterboden ist nicht für Kombifahrzeuge mit Sitzschienen oder Doppelkabinen geeignet. Die Ausführung ist ausschließlich für den entsprechenden Kastenwagen vorgesehen.
Praxis-Tipp: Den langen Laderaum als Gesamtsystem planen
Gerade beim Jumpy L3 lohnt es sich, den Boden nicht isoliert zu betrachten. Wer später Regale, Schränke, Trennsysteme oder zusätzliche Ladungssicherung montieren möchte, sollte deren Position bereits bei der Auswahl und Montage des Bodens berücksichtigen.
Das gilt besonders für die Variante mit Airlineschienen: Werden die späteren Transportaufgaben früh berücksichtigt, lässt sich das Schienensystem gezielter in das Nutzungskonzept des langen Laderaums einbeziehen.
Häufige Fragen zum Aluminium-Riffelblechboden für Citroën Jumpy L3
Für welchen Citroën Jumpy ist dieser Aluminium-Riffelblechboden vorgesehen?
Der Boden ist für den Citroën Jumpy L3H1 ab Baujahr 2016 mit den aufgeführten Fahrzeugdaten vorgesehen.
Passt der Boden sowohl bei Doppeltüren als auch bei einer Heckklappe?
Ja. In der Fahrzeugzuordnung sind sowohl der Jumpy L3H1 mit Doppeltüren als auch die Ausführung mit Heckklappe aufgeführt.
Welche Bodenstärken sind erhältlich?
Der Aluminium-Riffelblechboden ist in 9 mm und 12 mm erhältlich.
Kann der Boden mit Airlineschienen bestellt werden?
Ja. Optional sind eingefräste Airlineschienen erhältlich. Diese Option ist ausschließlich bei der 9-mm-Ausführung verfügbar.
Wie werden die Airlineschienen eingebaut?
Die Airlineschienen werden quer zur Fahrtrichtung in den Boden eingefräst und verklebt.
Sind Zurrmulden im Lieferumfang enthalten?
Ja. Die vorgesehenen Zurrmulden werden in die Aussparungen des Bodens eingesetzt und an den originalen Zurrpunkten des Fahrzeugs befestigt.
Ist der Boden für einen Jumpy mit Doppelkabine geeignet?
Nein. Der Boden ist ausschließlich für den entsprechenden Kastenwagen vorgesehen und nicht für Kombifahrzeuge mit Sitzschienen oder Doppelkabinen geeignet.
Robuste Ladefläche für den langen Citroën Jumpy L3
Wer sich für den langen Citroën Jumpy L3 entscheidet, möchte den zusätzlichen Laderaum in der Regel auch intensiv nutzen. Genau dafür schafft der Aluminium-Riffelblechboden eine robuste und fahrzeugspezifisch angepasste Grundlage.
Die Kombination aus Birkensperrholz und Aluminium-Quintettblech schützt den Fahrzeugboden und eignet sich für unterschiedlichste gewerbliche Anwendungen – vom Handwerkerfahrzeug über den mobilen Service bis zum regelmäßig beladenen Lieferfahrzeug.
Mit der optionalen Airlineschienen-Ausführung lässt sich der lange Laderaum zusätzlich für wechselnde Transportaufgaben vorbereiten. So wird aus der zusätzlichen Fahrzeuglänge nicht einfach nur mehr Platz, sondern eine Ladefläche, die gezielt für den täglichen Arbeitseinsatz genutzt werden kann.
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