Der Fiat Scudo L2 ab Baujahr 2022 bietet deutlich mehr Möglichkeiten für einen strukturierten Laderaumausbau als eine besonders kompakte Fahrzeugvariante. Regale, Werkzeugschränke und Arbeitsmaterial können ihren festen Platz bekommen, während gleichzeitig ausreichend freie Bodenfläche für Maschinen, Transportbehälter oder wechselndes Ladegut erhalten bleibt.
Eine wichtige Grundlage dafür ist ein Transporterboden, der auf den Laderaum abgestimmt ist. Der fahrzeugspezifische Aluminium-Riffelblechboden kombiniert Birkensperrholz als Trägermaterial mit einer robusten Aluminium-Quintettoberfläche. So entsteht eine für den gewerblichen Alltag ausgelegte Nutzfläche, die den originalen Fahrzeugboden vor direktem Kontakt mit Werkzeug, Material und anderem Ladegut schützt.
Passt der Aluminium-Riffelblechboden in meinen Fiat Scudo L2?
Kurz erklärt: Der Transporterboden ist für den Fiat Scudo L2H1 ab Baujahr 2022 mit einem Radstand von 3.275 mm, einer Gesamtlänge von 4.959 mm und einer Laderaumlänge von 2.512 mm vorgesehen. Er ist wahlweise in 9 mm oder 12 mm Stärke erhältlich. Bei der 9-mm-Ausführung können optional Airlineschienen in den Boden eingefräst werden. Nicht geeignet ist der Boden für Kombifahrzeuge mit Sitzschienen oder Doppelkabinen.
Fiat Scudo L2 – mehr Möglichkeiten für einen strukturierten Laderaum
Im gewerblichen Einsatz muss ein Transporter häufig zwei Aufgaben gleichzeitig erfüllen: Ein Teil des Laderaums wird dauerhaft für Werkzeuge, Ersatzteile oder Fahrzeugeinrichtungen benötigt, während der übrige Bereich flexibel für unterschiedliche Transportaufgaben verfügbar bleiben soll.
Mit einer Laderaumlänge von 2.512 mm bietet der Scudo L2 dafür eine interessante Grundlage. Regalsysteme oder Werkzeugschränke können mit einer frei nutzbaren Ladefläche kombiniert werden, ohne dass jeder neue Auftrag zwangsläufig eine komplette Neuorganisation des Laderaums erfordert.
Der Aluminium-Riffelblechboden bildet dabei eine durchgängige obere Nutzfläche. Gerade bei einem täglich eingesetzten Arbeitsfahrzeug ist der Boden schließlich nicht nur Untergrund für die Ladung: Er wird betreten, be- und entladen und kommt regelmäßig mit Werkzeugkisten, Maschinen und Transportbehältern in Kontakt.
Fahrzeugdaten des Fiat Scudo L2 ab 2022
Vor der Bestellung sollte die Fahrzeugausführung anhand der Abmessungen überprüft werden. Dieser Transporterboden ist fahrzeugspezifisch für die L2H1-Version des Fiat Scudo ab 2022 gefertigt.
Passende Fahrzeugkonfiguration – Fiat Scudo L2H1
| Bezeichnung |
Radstand |
Gesamtlänge |
Laderaumlänge |
Laderaumhöhe |
Fahrzeughöhe |
| L2H1 |
3.275 mm |
4.959 mm |
2.512 mm |
1.397 mm |
1.905 mm |
Hinweis: Zur Fahrzeugidentifikation kann zusätzlich der Fahrzeugschein herangezogen werden. Die Fahrzeuglänge befindet sich unter Punkt 18, die Fahrzeughöhe unter Punkt 20 und die für die Zuordnung relevanten Fahrzeugdaten unter Punkt 6.
Feste Fahrzeugeinrichtung und freie Ladefläche kombinieren
Beim Ausbau eines Scudo L2 muss nicht die gesamte verfügbare Fläche dauerhaft mit Regalen und Schränken belegt werden. Für viele Betriebe ist gerade die Kombination aus fest eingerichteten und flexibel nutzbaren Bereichen interessant.
Typische Anwendungen sind:
-
Handwerksfahrzeuge mit Regalen für Werkzeug und zusätzlicher Ladefläche für Material
-
Montagefahrzeuge mit Maschinen, Werkzeugkoffern und Verbrauchsmaterial
-
Servicefahrzeuge mit Ersatzteilen und fest installierter Fahrzeugeinrichtung
-
Liefer- und Kurierfahrzeuge mit wechselnden Transportbehältern oder anderem Ladegut
-
Mobile Werkstätten mit Werkzeugschränken und frei zugänglichem Arbeitsbereich
Eine durchgängige und auf das Fahrzeug zugeschnittene Bodenfläche schafft dafür eine gemeinsame Basis. Der Laderaum kann anschließend entsprechend der jeweiligen Arbeitsabläufe weiter eingerichtet werden.
Birkensperrholz trifft auf Aluminium-Quintettblech
Der Transporterboden kombiniert Birkensperrholz als tragende Basis mit einer Aluminium-Riffelblechoberfläche in Quintett-Ausführung.
Das Aluminium bildet die obere Arbeits- und Nutzfläche. Dadurch stehen Werkzeuge, Maschinen, Transportboxen oder anderes Ladegut auf der Aluminiumoberfläche und nicht unmittelbar auf der darunterliegenden Holzplatte.
Die Konturen des Bodens werden fahrzeugspezifisch CNC-gefräst und an den Laderaum des Fiat Scudo L2 angepasst.
Wann lohnt sich ein Aluminium-Riffelblechboden im Scudo L2?
Ein klassischer Holzboden und ein Aluminium-Riffelblechboden schaffen beide eine nutzbare Bodenfläche im Transporter. Der wesentliche Unterschied liegt in der oberen Oberfläche und damit in dem Bereich, der im Arbeitsalltag unmittelbar mit Personen, Werkzeug und Ladegut in Kontakt kommt.
Vergleich: klassischer Holzboden und Aluminium-Riffelblechboden
| Eigenschaft |
Klassischer Holzboden |
Aluminium-Riffelblechboden |
| Obere Nutzfläche |
Holz bzw. beschichtete Holzoberfläche |
Aluminium-Quintettblech |
| Oberflächenstruktur |
Je nach Ausführung glatt oder strukturiert |
Ausgeprägte Quintettstruktur |
| Kontakt mit Ladegut |
Ladegut liegt auf der Holzoberfläche |
Aluminium bildet die obere Arbeitsfläche |
| Typischer Einsatz |
Allgemeiner Laderaumausbau |
Regelmäßig genutzte Arbeits- und Transportfahrzeuge |
| Optik |
Klassische Transporterboden-Optik |
Technisch geprägte Aluminiumoberfläche |
9 mm oder 12 mm – welche Ausführung passt zum Scudo L2?
Für den Fiat Scudo L2 ist der Aluminium-Riffelblechboden in 9 mm oder 12 mm Stärke erhältlich. Besonders wichtig für die Auswahl ist die Frage, ob Airlineschienen direkt in die Bodenfläche integriert werden sollen.
Bodenvarianten für den Fiat Scudo L2
| Ausführung |
Aluminium-Riffelblech |
Optionale Airlineschienen |
| 9 mm |
Ja |
Ja |
| 12 mm |
Ja |
Nein |
Sollen Airlineschienen direkt in den Transporterboden integriert werden, ist dafür die 9-mm-Ausführung vorgesehen.
Airlineschienen für einen variabel genutzten Scudo L2
Wenn ein Teil des Laderaums fest eingerichtet und ein anderer Bereich für wechselndes Ladegut genutzt wird, können zusätzliche Befestigungspunkte besonders praktisch sein. Die 9-mm-Ausführung kann deshalb optional mit eingefrästen Airlineschienen ausgestattet werden.
Die Schienen werden quer zur Fahrtrichtung in den Transporterboden eingefräst und verklebt. Zusammen mit geeignetem Airline-Zubehör wie Fittings oder Zurrgurten stehen zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten für unterschiedliche Transportaufgaben zur Verfügung.
So kann der freie Bereich des Scudo beispielsweise morgens für Maschinen und Material und bei einem anderen Auftrag für Werkzeugkisten oder Transportbehälter genutzt werden. Die verfügbaren Befestigungspunkte lassen sich passend zur jeweiligen Ladung auswählen.
Wichtig:
Die Option mit eingefrästen Airlineschienen ist ausschließlich bei der 9-mm-Ausführung des Transporterbodens verfügbar.
Montage des Transporterbodens im Fiat Scudo L2
Die einzelnen Bodensegmente werden im Fahrzeug passgenau positioniert und miteinander verschraubt. Dadurch entsteht eine zusammenhängende Bodenfläche, die an die Konturen des Laderaums angepasst ist.
Die im Lieferumfang enthaltenen Zurrmulden werden in die vorgesehenen Aussparungen eingesetzt und über die originalen Zurrpunkte des Fahrzeugs befestigt.
Vor der endgültigen Montage empfiehlt es sich, sämtliche Bodensegmente zunächst vollständig im Laderaum auszulegen und ihre korrekte Position zu überprüfen.
Technische Eigenschaften des Fiat Scudo L2 Transporterbodens
Aluminium-Riffelblechboden Fiat Scudo L2 – Produktdaten
| Merkmal |
Angabe |
| Fahrzeug |
Fiat Scudo L2H1 |
| Baujahr |
Ab 2022 |
| Trägermaterial |
Birkensperrholz |
| Bodenstärke |
9 mm oder 12 mm |
| Oberfläche |
Aluminium-Riffelblech in Quintett-Ausführung |
| Fertigung |
CNC-gefräst und fahrzeugspezifisch angepasst |
| Zurrmulden |
Im Lieferumfang enthalten |
| Airlineschienen |
Optional bei 9-mm-Ausführung |
| Fahrzeugart |
Kastenwagen |
Bitte vor der Bestellung beachten:
Der Transporterboden ist nicht für Kombifahrzeuge mit Sitzschienen oder Doppelkabinen geeignet. Er ist ausschließlich für den entsprechenden Kastenwagen vorgesehen.
Praxis-Tipp: Erst die Arbeitsbereiche festlegen, dann ausbauen
Beim Scudo L2 lohnt es sich, den Laderaum vor dem Einbau der Fahrzeugeinrichtung gedanklich in Bereiche aufzuteilen: Wo stehen dauerhaft Regale oder Schränke? Wo werden regelmäßig Maschinen transportiert? Und welcher Teil der Bodenfläche soll möglichst flexibel bleiben?
Wer zusätzlich Airlineschienen bestellt, kann deren spätere Nutzung direkt in diese Planung einbeziehen. So bleiben die benötigten Befestigungsmöglichkeiten zugänglich und werden nicht anschließend von einem Werkzeugschrank verdeckt. Ein paar Minuten Planung vor dem Ausbau können später erstaunlich viel Schrauberei sparen. 😄
Häufige Fragen zum Aluminium-Riffelblechboden für Fiat Scudo L2
Für welchen Fiat Scudo ist dieser Riffelblechboden geeignet?
Der Boden ist für den Fiat Scudo L2H1 ab Baujahr 2022 mit 3.275 mm Radstand, 4.959 mm Gesamtlänge und 2.512 mm Laderaumlänge vorgesehen.
Welche Bodenstärken sind für den Scudo L2 erhältlich?
Der Aluminium-Riffelblechboden ist in 9 mm und 12 mm erhältlich.
Welche Variante benötige ich für eingefräste Airlineschienen?
Für optional eingefräste Airlineschienen ist die 9-mm-Ausführung vorgesehen. Bei der 12-mm-Ausführung ist diese Option nicht erhältlich.
Wie verlaufen die Airlineschienen im Scudo L2?
Die optionalen Airlineschienen werden quer zur Fahrtrichtung in den Transporterboden eingefräst und verklebt.
Werden die Zurrmulden mitgeliefert?
Ja. Die vorgesehenen Zurrmulden sind im Lieferumfang enthalten und werden über die originalen Zurrpunkte des Fahrzeugs befestigt.
Kann der Boden zusammen mit einer Fahrzeugeinrichtung verwendet werden?
Der Transporterboden kann als Grundlage für einen gewerblichen Laderaumausbau genutzt werden. Die konkrete Befestigung und Auslegung von Regalen, Schränken oder anderen Fahrzeugeinrichtungen muss passend zum jeweiligen Einbau geplant werden.
Passt der Boden auch in einen Fiat Scudo mit Doppelkabine?
Nein. Der Boden ist ausschließlich für den entsprechenden Kastenwagen vorgesehen und nicht für Kombifahrzeuge mit Sitzschienen oder Doppelkabinen geeignet.
Den zusätzlichen Platz des Fiat Scudo L2 sinnvoll aufteilen
Der Fiat Scudo L2 ab 2022 bietet genügend Raum, um feste Fahrzeugeinrichtungen und flexibel nutzbare Ladefläche miteinander zu verbinden. Gerade für Handwerk, Service und Montage lässt sich der Laderaum dadurch an unterschiedliche Arbeitsabläufe anpassen.
Der fahrzeugspezifische Aluminium-Riffelblechboden schafft dafür eine durchgängige Grundlage aus Birkensperrholz und Aluminium-Quintettblech. Die CNC-gefrästen Konturen sind auf den Laderaum des Scudo L2 abgestimmt.
Wird die 9-mm-Ausführung mit eingefrästen Airlineschienen gewählt, stehen zusätzlich variable Befestigungspunkte für unterschiedliche Transportaufgaben zur Verfügung. Damit lässt sich der vorhandene Laderaum nicht nur füllen, sondern gezielt strukturieren und flexibel nutzen.
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